Mit der neuen NATURGSTALTen FensterGalerie eröffnet sich ein zusätzlicher Blick auf meine Skulpturen: Die Arbeiten sind im Fenster meines Ausstellungsraumes (München / Maxvorstadt, direkt an der Bennokirche) zu sehen – vom Gehweg aus sichtbar, spontan und jederzeit.

Die FensterGalerie wechselt regelmäßig.

 

Aktuell sind die Skulpturen

zu sehen. Zwischen ihnen spannt sich ein Bogen vom Anfang bis zur Gegenwart meiner Arbeit – eine Klammer für das, was in der FensterGalerie noch folgen wird.

 

Wer die Skulpturen genauer erleben möchte, kann sie direkt im Ausstellungsraum (nach Terminvereinbarung) ansehen oder bei meinen anderen Ausstellungen.

Neugierig? Melden Sie sich gerne bei mir – vielleicht passt eine Skulptur perfekt in Ihren Raum.

#32 Mein Freund der Baum III

2019 bis heute – aus dem Material der alten Esche entstehen immer neue Skulpturen.

Die wunderschöne alte Esche an meinem Lieblingsplatz musste 2019 leider gefällt werden. Grund dafür war die Eschentriebwelke.

In Form von NATURGESTALTen soll der alte Baum weiter leben! Nachfolgend werde ich regelmäßig über die einzelnen Projektschritte bis hin zu den fertigen Skulpturen berichten.


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Mit einem Klick auf die jeweilige Monats- bzw. Jahreszahl gelangen Sie direkt zu dem Teilbeitrag:

  • 02.2019: Die wunderschöne alte Esche an meinem Lieblingsplatz musste leider gefällt werden.
  • 06.2019: Die ersten Objektteile ….
  • 08.2019: Bereit zur ersten „Abprobe“ ….
  • 09.2019: Kampf dem Holzwurm …
  • 10.2019: NATURGESTALT #26 Wings …
  • 03.2020: Mein Freund der Baum… lebt weiter!
  • 05.2020: Mein Freund der Baum II… und seine Baumtierchen
  • 06.2020: Gastronomie und Kunst helfen zusammen – das Projket „Mein Freund der Baum“ goes to Italy.
  • 01.2021: Winterimpressionen
  • 04.2021: Frühlingsimpressionen
  • 06.2021 – heute: Skulpturen aus der Serien „Mein Freund der Baum“

02.2019
Die wunderschöne alte Esche an meinem Lieblingsplatz musste leider gefällt werden.

Grund dafür war die Eschentriebwelke. Die Pilzerkrankung  hat sich in den letzten Jahren in Europa rasant ausgebreitet und bedroht den gesamten Eschenbestand. Das  „falsche weisse Stengelbecherchen“ hat  leider auch „meinen“ Baum  befallen –  mit allen Nebenwirkungen und Folgeschäden.

Mit dem Fällen des Baumes wurde das gesamte Ausmaß der Krankheit, auch für den Laien, deutlich sichtbar.

Einige interessante Stück habe ich, vor dem Greifarm des Rückewagens, gerettet.

 

Meine alte Esche begleitet mich bereits mein ganzes Leben. Sie war Spielplatz für mich und später meine Kinder. In ihrem Schatten bot sie Platz zum Träumen, Lesen, Entspannen und auch einen wunderschönen, ruhige Platz zum Arbeiten an meinen NATURGESTALTen.

Am 22.02.2019 musste sie gefällt werden – aber in Form von NATURGESTALTen soll sie weiter leben

 

Mein Plan

…ist es, aus den verbliebenen Baumstümpfen und einigen von der Eschenwelcke besonders gezeichneten Baumscheiben eine Skulptur am Standort der alten Esche zu erstellen. So wird „meine“ Esche in Form einer NATURGESTALT weiterleben und auch künftig (wenn auch in anderer Gestalt) elementarer Bestandteil meines Lieblingsplatzes sein.

In Sichtweite wird noch eine weitere Skulptur unter freiem Himmel entstehen. Ebenfalls auf den Stümpfen einer gefällten Esche, direkt an der Zufahrtsstraße zur Mangfall in Hohendilching/Valley. Diese wird dann auch öffentlich zugänglich sein. Navigation: 47.907624, 11.783982 oder  WQ5M+2H Valley

 

 


Weiterführende Links zum Thema 
Eschentriebsterben sowie die Folge- und Sekundärerkrankungen:

https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/schadensmanagement/pilze-und-nematoden/merkblatt-eschentriebsterben

https://www.ardmediathek.de/video/schleswig-holstein-magazin/aggressiver-pilz-kampf-gegen-das-eschentriebsterben/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9hMDkyNWQxNy1lOTBkLTQzYjQtYTNlNy1lMzk3MzI0YzhkY2E


06.2019:
Die ersten Objektteile

… sind fertig; hier einige Bilder.

Aufgrund der Objektgröße und der Tatsache, dass zum Großteil Hirnholz bearbeitet wird, musste ich, entgegen meiner sonstigen Arbeitsweise, bei einzelnen Arbeitsschritten auch zur Flex greifen.


08.2019:
Bereit zur ersten „Anprobe“

Die Einzelobjekte sind bereit für die erste „Anprobe“ an Ort und Stelle.

 

Die nächsten Schritte sind nun die Bearbeitung der Baumstümpfe, damit die Verbindungselemente korrekt montiert werden können und die Vorbereitung & Erstellung der Verbindungselemente.

 


09.2019:
Kampf dem Holzwurm

Leider musste ich feststellen, dass einige Objekte, neben der Eschenwelcke, zusätzlich auch vom Holzwurm befallen waren; diesen galte es noch zu vertreiben bevor es an die Montagearbeiten gehen kann.

 

…. und wie die folgenden Bilder zeigen: MIT ERFOLG 🙂 … der Holzwurm hat kapituliert.


10.2019:
NATURGESTALT #26 Wings

Neben den bisher beschriebenen großen Objekten, hat mir mein Freund der Baum auch einige interessante kleinere Objekte geschenkt:  NATURGESTALT #26 Wings ; welche bereits unmittelbar nach ihrer Fertigstellung im Rahmen von Kunst in Sendling „offene Ateliers“ zu sehen war.


03.2020:
Mein Freund der Baum… lebt weiter!

Mein Lieblingsplatz, dessen Mittelpunkt über Jahrzehnte die wunderschöne alte Esche war, hat nun ihr neues Gesicht bekommen. Die NATURGESTALT „Mein Freund der Baum I“ macht meinen Lieblingsort wieder zu einem besonderen Ort der Ruhe und Inspiration.

Mein Freund der Baum ist tot, er soll leben!

Mein Freund der Baum I

In Sichtweite, ebenfalls auf den Stümpfen einer alten Esche, ist noch eine weitere Skulptur entstanden: „Mein Freund der Baum II“. Diese Skulptur befindet sich direkt an der Zufahrtsstraße zur Mangfall, ist öffentlich zugänglich und kann jederzeit besucht werden. Die wildromantische Umgebung lädt zu Wanderungen oder Mountainbike-Touren entlang der Mangfall ein.
Navigation: 47.907624, 11.783982 oder  WQ5M+2H Valley.

Bitte berücksichtigen, dass es direkt an der Mangfall, also bei der Skulptur, keine Parkplätze gibt. Am Besten kommt ihr zu Fuß, mit dem Radl oder mit der S-Bahn (Haltestelle Kreuzstraße, von da aus gibt es einen schönen Waldweg bis zur Mangfall)

Mein Freund der Baum II

 


05.2020:
Mein Freund der Baum II… und seine Baumtierchen!

Drei kleine „Baumtierchen“ bevölkern seit kurzem die Skulptur „Mein Freund der Baum II“ zusätzlich – Schorsch, Alois und Schorsch E.

Gewidmet sind diese kleinen Wesen Schorsch und Alois die uns beim Fällen der alten Esche mit Fachwissen, Können und schwerem Gerät tatkräftig unterstützt haben sowie Schorsch E. der mir die Erlaubnis gab, aus den Baum-Stümpfen seiner alten Esche direkt an der Straße ebenfalls eine Skulptur zu erschaffen.

Lust auf eine Landpartie mit Kunstgenuss? Die Skulptur befindet sich direkt an der Zufahrtsstraße zur Mangfall, ist öffentlich zugänglich und kann jederzeit besucht werden. Ganz nahe ist auch die Skulpturen-Lichtung Valley, hier sind zahlreiche Steinskulpturen zu sehen. Alles unter freiem Himmel – täglich geöffnet – Eintritt frei. Die wildromantische Umgebung lädt zu Wanderungen entlang der Mangfall ein. Navigation: 47.907624, 11.783982 oder WQ5M+2H Valley.

Noch ein wichtiger Hinweis: Direkt an der Mangfall, also bei der Skulptur, gibt es keine Parkmöglichkeiten. Am Besten kommt ihr zu Fuß, mit dem Radl oder mit der S-Bahn (Haltestelle Kreuzstraße, von da aus gibt es einen schönen Waldweg bis zur Mangfall).

 


06.2020:
Gastronomie und Kunst helfen zusammen – das Projekt „Mein Freund der Baum“ goes to Italy

…und das mitten in München! Seit 25.05.2020 haben in der Osteria der Katzlmacher NATURGESTALTen an jedem zweiten Tisch „Platz genommen“. Sie sind damit Teil des Hygienekonzepts der Osteria und helfen mit,  den Mindestabstand auf attraktive Weise zu gewährleisten.

Unter anderen sind dort die beiden Skulpturen „#32 Mein Freund der Baum III“ sowie „#26 Wings“ aus dieser Projektreihe zu sehen.

Alle dort ausgestellten Skulpturen stehen zum Verkauf.
Ausstellungsort/Navigation: Osteria der Katzlmacher, Bräuhausstraße 6, 80331 München | 4HPJ+V2 München

 


01.2021:
Winterimpressionen

Auch jetzt im Winter kann die Skulptur „Mein Freund der Baum II“ besucht werden. Ich habe vor Einbruch des Winters die Oberfläche nochmal bearbeitet und  fit für den Winter gemacht (Navigation: 47.907624, 11.783982 oder WQ5M+2H Valley).

Der große Bruder „Mein Freund der Baum I“ ist während dessen in der Werkstatt und wird über die Wintermonate von den Witterungsspuren der letzten beiden Jahre befreit.

 

 


04.2021:
Frühlingsimpressionen

Der Frühling ist da! Der Winter hat seine Spuren hinterlassen; ein Teil der Rinde von der Skulptur „Mein Freund der Baum II“ hat sich durch die Witterungseinflüsse gelöst. Ich habe die Rinde entfernt; die Skulptur zeigt sich jetzt im „neuen Kleid“. Neugierig geworden? Dann nichts wie los auf eine Wanderung durchs Mangfalltal  (Navigation: 47.907624, 11.783982 oder WQ5M+2H Valley).

Bitte berücksichtigen, dass es direkt an der Mangfall, also bei der Skulptur, keine Parkplätze gibt. Am Besten kommt ihr zu Fuß, mit dem Radl oder mit der S-Bahn (Haltestelle Kreuzstraße, von da aus gibt es einen schönen Waldweg bis zur Mangfall)

Und auch der große Bruder „Mein Freund der Baum I“ ist wieder zurück aus dem Winterschlaf und erstrahlt in neuem Glanz. Das Objekt das im Vordergrund des Bildes zu sehen ist, ist auch ein Stück der alten Eschen, allerdings unbearbeitet um den Unterschied und den natürlichen Verfall zu zeigen.

 

 


06.2021 – heute:
Skulpturen aus der Serie „Mein Freund der Baum“

Neben den beiden Outdoor Skulpturen und den weiter oben bereits vorgestellten Skulpturen hat mir mein alter Freund der Baum noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Objekte geschenkt, die zu Skulpturen geworden sind. Insbesondere auch die Rinde, die sich über den Winter 2021 von den Baumstümpfen gelöst hat und die ich weiterverarbeitet habe.

In den folgenden Monaten haben sich nach und nach auch Rindenstücke von den Objekten selbst gelöst. Auch diese haben ich sorgram aufbewahrt, getrocknet, manche gepresst und zu Skulpturen, Schalen und Objekten verarbeitet.

Auf einen Blick:
Die Serie „Mein Freund der Baum“

 

In meiner Galerie finden Sie alle NATURGESTALTen auf einen Blick inkl. Links zu den Detailbeschreibungen und Kaufoptionen zu jeder Skulptur.

NATURGESTALTen in italienischem Ambiente und das sogar mitten in München! In der Osteria der Katzlmacher, Bräuhausstraße 6 in München sind seit August 2018 NATURGESTALTen in einer wechselnden Dauerausstellungen zu sehen .

Aktuell ist die Serie „MEERESBLAU“ ausgestellt. Für diese Arbeiten, Wandobjekte und Skulpturen, habe ich Wasser fotografiert. Jeweils am selben Ort, zu unterschiedlichen Tageszeiten, Jahreszeiten und Wettersituationen und auf Birkenholz gedruckt. Auf die Farbe Weiß wird beim Druck bewusst verzichtet, so dass an diesen Stellen die Holzmaserung sichtbar bleibt. Jeder Druck wird damit zu einem unverwechselbaren Unikat.

Die Skulpturen in der Serie „MEERESBLAU“ sind mehrteilig, auf einem einzigartigen Sockel montiert, der die Drucke zu einem Gesamtkunstwerk verbindet, aber auch die Möglichkeit bietet einzeln gestellt zu werden.

Wenn Sie in der Gegend sind, Lust auf Kunst und gepflegte italienische Lebensfreude haben, dann schauen Sie vorbei – es lohnt sich in jeder Hinsicht!

Die ausgestellten NATURGESTALTen stehen zum Verkauf. Sollte der Weg nach München für Sie zu weit sein oder Ihnen im Moment die Zeit fehlen, schauen Sie auch gerne auf meiner Webseite vorbei – hier findest Sie ausführliche Informationen zu den Werken sowie Erwerbsmöglichkeiten.

Aktuell sind folgende Skulpturen in der Osteria der Katzlmacher ausgestellt:

  • #75 „Meeresblau“ – Lichtspielereien (Skulpturen & Wandobjekte)
  • #10 Wege – Südtirols Weinberge (ausgestellt, nicht mehr zu erwerben)
  • Benvenuto – Gatzl aus Rindenholz a la NATURGESTALTen
    …empfangen die Gäste bereits an der Eingangstür des Lokals. Gatzl sind Suppenlöffel aus Holz, welche „der Katzlmacher“ ein armer Krämer vor Jahrhunderten im Winter schnitze und diese dann im Sommer jenseits der Alpen verkaufte.

Bilder aus verschiedenen Perspektiven, Beschreibungen sowie die Erwerbsmöglichkeiten aller NATURGESTALTen Skulpturen findest Sie jederzeit in der Galerie hier auf der Webseite.

Kultur Neuhausen, Leonrodstraße 43, 80636 München
Vernissage: Freitag, 06.02.2026, 19 Uhr
Finissage: Freitag, 27.02.2026, 19 Uhr

Diese Ausstellung versteht sich als künstlerische Brücke zwischen Frankreich und Deutschland. Französische und deutsche Künstler:innen treten hier in einen gemeinsamen Dialog und zeigen Malerei, Fotografie und Skulptur in ihrer ganzen Vielfalt. Die unterschiedlichen künstlerischen Handschriften begegnen sich, ergänzen sich und eröffnen neue Perspektiven. So entsteht ein lebendiger Austausch über Grenzen hinweg, der zeigt, wie verbindend Kunst sein kann.

Teilnehmende Künstler:innen:


Vernissage / Finissage

Kultur Neuhausen
Leonrodstraße 43, 80636 München |Routenplaner|

Vernissage:
Freitag, 06.02.2026, 19 Uhr
Finissage: Freitag, 27.02.2026, 19 Uhr

Zur Vernissage und Finissage sind alle Künstler:innen anwesend. Wir freuen uns auf viele Besucher:innen, gute Gespräche und eine entspannte deutsch-französische Atmosphäre, in der Kunst, Austausch und Begegnung im Mittelpunkt stehen.


Ausstellung in der Orangerie im Englischen Garten vom 29.10. – 2.11.2025

Vier Künstlerinnen – vier persönliche Annäherungen an die Spannung zwischen Stadt und Natur – in der Orangerie im Englischen Garten, München:

Eva Großhennig wandelt Naturbeobachtungen in expressive, freie Kompositionen um, in denen Motive in Bewegung geraten und Betrachter:innen in Assoziationen geführt werden.

Liz Schinzler verbindet Malerei und Fotografie, indem sie visuelle Grenzen auflöst und so einen neuen Blick auf urbane und naturnahe Bildwelten eröffnet.

Elke Unkrig zeigt mit ihren „NATURGESTALTen“, wie poetisch die Vielfalt natürlicher Strukturen in Material, Form und Raum reagieren kann – sinnlich, fein abgestimmt und stets im Dialog mit der Natur.
Kleine Anmerkung: Auf dem Plakat und Flyer zur Ausstellung ist die Skulptur „Wilde Klarheit“ abgebildet – ein Werk, das die Vielfalt natürlicher Strukturen in Material, Form und Raum eindrucksvoll widerspiegelt.

Uta Schütze mischt unterschiedliche Maltechniken, um Eindrücke aus dem städtischen und natürlichen Raum spürbar zu machen – Bilder, die Atmosphäre transportieren und Räume erzählerisch verschränken.

 


Informationen zum Download

 

 


Öffnungszeiten

Orangerie im Englischen Garten
Englischer Garten 1a, 80538 München |Routenplaner|

29.10. – 2.11.2025

Mittwoch – Freitag, 15 – 18 Uhr,
Samstag – Sonntag, 14 – 19 Uhr
Vernissage: Mittwoch, 29.10.2025, 19 – 22 Uhr

Während der Ausstellung sind immer mindestens zwei von uns vor Ort, um Fragen zu beantworten, Gespräche zu führen oder persönliche Eindrücke zu teilen. Zur Vernissage sind wir alle vier anwesend und freuen uns sehr auf zahlreiche Besucher:innen!


Impressionen der Ausstellung
in der Orangerie 2025

 

Offene Ateliers & Gemeinschaftsausstellung

Die Offenen Ateliers von Kunst in Sendling e.V. verwandeln Sendling vom 10. bis 12. Oktober 2025 erneut in einen lebendigen Kunstraum: Über 70 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Türen und laden dazu ein, ihre Werke an ungewöhnlichen und vertrauten Orten im Viertel zu entdecken. Ergänzend dazu wird es auch in der Kirche St. Korbinian eine Gemeinschaftsausstellung geben, die in diesem Jahr unter dem Thema „Boden“ steht. Schon im Vorfeld lädt ein Infopoint in der Kulturschmiede vom 17. September bis 5. Oktober zum Kennenlernen, Austauschen und Begegnen ein – ein inspirierender Auftakt zu den Tagen der offenen Ateliers.

 

NATURGESTALTen – in der Unterkirche St. Margaret

In diesem Jahr sind die NATURGESTALTen an einem neuen, auch sehr besonderen Ort zu finden: in der Unterkirche der Kirche St. Margaret (Station 4). Dort trete ich gemeinsam mit der Künstlerin Manuela Müller in einen künstlerischen Dialog zum Thema Zeit.

Meine Arbeiten entstehen in einem Prozess der Entschleunigung. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Material treten seine Formen, Strukturen und Geschichten hervor. Jede Skulptur lädt dazu ein, den Rhythmus des Alltags für einen Moment hinter sich zu lassen und Zeit als etwas Lebendiges zu erfahren – jenseits von bloßer Messbarkeit.

Im Zusammenspiel mit den Arbeiten von Manuela Müller entsteht ein gemeinsamer „ZEIT-RAUM“, der das Thema in immer neue Facetten aufschlüsselt. Eine Einladung, Zeit nicht nur als messbare Größe zu betrachten, sondern in ihren verschiedenen Momenten bewusst wahrzunehmen und zu erleben.


Informationen zum Download

 


Öffnungszeiten Kunst in Sendling

– offene Ateliers 2025 –
– Gemeinschaftsaussellung in St. Korbinian –

Freitag, 10.10.2025: 18-22 Uhr
Samstag, 11.10.2025: 14-22 Uhr
Sonntag, 12.10.2025: 12-18 Uhr

Manuela und ich werden von Freitag – Sonntag in der Unterkirche vor Ort sein und wir freuen uns schon auf zahlreiche Besucher:innen!


Sie finden uns bei

Station 4
Unterkirche der Kirche St. Margaret,
Margaretenplatz 1, München
Bunte Luftballons markieren die Stationen zusätzlich.

 


Impressionen
der Ausstellung 2025

 

 

Kunst in Sendling  2024 | Kunst in Sendling  2023

Kunst in Sendling  2022 |  Kunst in Sendling  2021

Kunst in Sendling  2020  | Kunst in Sendling 2019

Ich freue mich sehr, 2025 Teil der Naturkunst-Biennale SüdpART zu sein! Dieses außergewöhnliche Landart-Projekt im Münchner Südpark (Sendlinger Wald) vereint Kunst und Natur auf eine Weise, die berührt, inspiriert und zum Nachdenken anregt.

Was ist SüdpART?

SüdpART ist eine alle zwei Jahre stattfindende Ausstellung für ökologische Kunst im öffentlichen Raum. 21 Künstler:innen schaffen über mehrere Wochen hinweg Kunstwerke ausschließlich aus Materialien, die sie direkt vor Ort im Wald finden: Totholz, Zapfen, Rinde, Gräser, Steine, Moos und vieles mehr. Farben und Verbindungsmittel stammen ebenso aus der Natur. Nach der Ausstellung überlassen wir unsere Werke wieder dem Kreislauf der Natur – sie vergehen, werden Teil des Waldes, nähren Tiere oder zerfallen ganz langsam.

Warum mache ich mit?

Für mich ist SüdpART weit mehr als eine Ausstellung: Es ist ein Labor für nachhaltige Kunst, ein Ort der Begegnung und ein Impulsgeber für einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt. Die klaren und inspirierenden Regeln – ausschließlich Materialien zu verwenden, die der Wald selbst bereitstellt, und auf Plastik, Metall oder künstliche Farben konsequent zu verzichten – fordern dazu heraus, den Wald als Lebensraum zu respektieren und mit der eigenen Kunst zu bereichern, ohne ihn zu beeinträchtigen.

Diese Haltung prägt auch meine NATURGESTALTen – Skulpturen und Objekte aus Holz und Stein. Im Mittelpunkt steht stets das Werkstück mit all seinen individuellen Eigenheiten. Die intensive Auseinandersetzung mit jedem Detail des Materials ist mir wichtig: Veränderungen und Eingriffe betonen, nuancieren oder interpretieren die vorhandenen Strukturen, wirken dabei jedoch immer organisch und selbstverständlich – als wären sie schon immer Teil der Natur gewesen. So entsteht Kunst, die nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar mit ihrer Umgebung verbunden ist.

Mein Beitrag zu SüdpART 2025:
Galerie der Naturwunder

Bilderrahmen aus abgebrochenen Ästen lenken den Blick der Besucher:innen auf Details und Perspektiven, die im Vorbeigehen oft verborgen bleiben. Sie laden dazu ein, innezuhalten, den Fokus zu schärfen und die vielen kleinen Wunder und Kunstwerke zu entdecken, die die Natur hervorbringt – und die unseren Lebensraum so einzigartig machen.

Gefertigt werden die Rahmen ausschließlich aus alten, am Boden liegenden Ästen. Die Verbindungen entstehen durch natürliche Materialien wie Naturbast, Holz oder dünne Zweige; auch die Befestigung an Bäumen und Sträuchern erfolgt auf diese behutsame Weise.
So werden die Bilderrahmen selbst zu einem Teil der Natur und eröffnen einen neuen Blick auf ihre Schönheit – als Einladung, unseren Lebensraum bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Alle SüdpART 2025 Projkete im Überblick

Ein Klick auf das Bild genügt – und Sie erhalten den vollständigen SüdpART-Prospekt mit allen Eckdaten zum Projekt, einem Anfahrtsplan, einer Übersicht der Kunstprojekte sowie sämtlichen wichtigen Terminen auf einen Blick.

Work in Progress

Vor Baubeginn – Prototypen

Auch wenn die Grundidee von SüdpART meiner bisherigen Arbeitsweise sehr nahekommt, stellt der konsequente Verzicht auf jegliches Fremdmaterial und die ausschließliche Nutzung von Waldmaterialien für mich eine neue und spannende Herausforderung dar. Besonders reizvoll ist es, kreative Verbindungsarten, verschiedene Knotentechniken und die Herstellung von Naturschnüren für die Befestigung der Werke zu erproben. In der Vorbereitung habe ich bereits Prototypen gebaut und die Herstellung der Schnüre intensiv geübt, um für die Umsetzung bestens gerüstet zu sein.

 

Die Bauphase

Am 31. Mai um 12 Uhr startet SüdpART mit der Bauphase 

Die Bauphase von SüdpART6 startet mit einer kurzen Einstimmung und einem gemeinsamen Rundgang, bei dem die Künstler:innen ihre geplanten Werke vorstellen. Organisatorin Lore Galliz lädt alle Interessierten herzlich ein, beim Startrundgang dabei zu sein und als Erste mehr über das diesjährige Thema „Was ist Natur?“ zu erfahren. Treffpunkt ist an der ersten großen Wegkreuzung nahe des Eingangs an der Inningerstraße 30.

SüdpART Eröffnung

Am 5. Juli 2025 wird die 5. Naturkunst-Biennale SüdpART eröffnet. Die Eröffnung beginnt um 14:00 Uhr mit einer Begrüßung, gefolgt von einer Führung durch die Ausstellung, bei der die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke vorstellen.

Bis zum 18. Oktober 2025 ist die Ausstellung geöffnet. Anschließend werden die Werke wieder der Natur übergeben und vergehen.

 

 

 

Impressionen meiner Arbeit „Galerie der Naturwunder“

 

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Vom 4. bis 29. Juli 2025 findet in der Sendlinger Kulturschmiede die dritte Ausstellung des Sendlinger Bilderfries statt. Unter dem Titel „Ist das wichtig?“ setzen sich 49 Künstler:innen in einer vielfältigen Gemeinschaftsausstellung mit zentralen Fragen des Lebens auseinander: Was ist wirklich wichtig? Was brauchen wir – und was nicht? Auch die Bedeutung der Kunst selbst wird hinterfragt: Ist sie notwendig, bereichernd oder vielleicht sogar herausfordernd? Die ausgestellten Werke spiegeln diese individuellen und gesellschaftlichen Kernfragen in unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen wider.

Mein Beitrag: „Aus der Reihe tanzen“

Mit meiner NATURGESTALT „Aus der Reihe tanzen“ bin ich ebenfalls Teil der Ausstellung. Dieses Werk steht für mich sinnbildlich für die Kraft des Andersseins. In der Natur ist Vielfalt kein Fehler, sondern eine Quelle von Schönheit und Entwicklung. Im Rahmen des 3. Sendlinger Bilderfries möchte ich mit meinem Beitrag zur Frage „Ist das wichtig?“ dazu anregen, das Abweichen von der Norm als wertvoll zu erkennen. Denn nur wer aus der Reihe tanzt, bringt Bewegung, Wandel und neue Perspektiven – in der Natur wie im Leben.

„Ist das wichtig?“ – Ja. Denn das Leben selbst tanzt immer wieder aus der Reihe.

 

Ort | Öffnungszeiten:

Sendlinger Kulturschmiede e.V.
Daiserstr. 22, 81371 München

04.07. – 30.07.2023
Vernissage: Freitag, 04.07.25, 19 Uhr
Finissage
Dienstag, 29.07.25, 19 Uhr
Sonntagscafé: Sonntag, 13.07.25
Künstler*innenführungen: Donnerstag, 17.07. und Mittwoch, 23.07.25

Öffnungszeiten:
Mittwoch/Donnerstag: 17 bis 20 Uhr
Samstag/Sonntag: 16 bis 19 Uhr

Die Ausstellung ist auch während der Begleitveranstaltungen am Abend geöffnet. Weitere Infos dazu unter: sendlinger-kulturschmiede.de/sendlinger-bilderfries/

 

 

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Open Room am 30.11..2024 - NATUR & Struktur (Elke Unkrig & Laurence Ciclet)

Am 30.11.2024 von 15.00 – 18.00 Uhr öffnen wir die Tür.  Wir zeigen unser Projekt „Natur & Struktur“ nun zum zweiten mal, in neuer Zusammenstellung. Sie sind herzliche eingeladen sich auf diesen inspirierenden Dialog zwischen den Fotografien von Laurence und meinen NATURGESTALTen einzulassen.

Wir freuen uns auf Sie!

Elke Unkrig – NATURGESTALTen | Laurence Ciclet – LC Atelier

 

Hier noch ein paar Impressionen der ersten Ausstellung im Rahmen dieses Projekts bei Kunst in Sendling im Oktober 2024:

 

 

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Natur & Struktur, Fotografien im Dialog mit Skulpturen - ein Projket von Elke Unkrig und Laurence Ciclet

Ein Projekt von Elke Unkrig – NATURGESTALTen und Laurence Ciclet – LC Atelier

Natürliche Strukturen und Formen faszinieren beide Künstlerinnen und werden doch auf ganz unterschiedliche Art umgesetzt: Auf der einen Seite die Fotografien von Architektur und Natur und deren Gegenüberstellung von Laurence Ciclet, auf der anderen Seite die Skulpturen von Elke Unkrig, in denen das Herausarbeiten und die Betonung der natürlichen Formen und Strukturen das zentrale Thema ist.

Diese Gemeinsamkeit und die strukturelle Verbindung unserer Werke, haben uns zu diesem Projekt inspiriert.

Ausstellungstermine:

  • Auftakt bei den offenen Ateliertage von Kunst in Sendling, 11-13.10.2024
  • „Open Room“ am 30.11.2024 von 15.00 – 18.00 Uhr in meinem Ausstellungsraum am Ferdinand-Miller-Platz 10, München / Maxvorstadt

Sie sind herzlich eingeladen, sich auf diesen spannenden und inspirierenden Dialog einzulassen. Wir freuen uns auf Sie!

Elke Unkrig – NATURGESTALTen
Laurence Ciclet – LC Atelier

 

 

 

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