Ein Facebook Post zu meiner NATURGESTALT #24 Dschungel hat den Innsbrucker Dichter Alexander Legniti zu dem nachfolgenden Gedicht inspiriert:

Pittoreskte Gestalten

Pittoreske Gestalten,
die sich bizarr verhalten,
selbst wenn sie sich nicht bewegen
und nur in die Künste legen,
die sie schweben lassen
und in das Pittoreske fassen.

(Legniti Alexander © / Innsbruck, 16. August 2019)

„Lieber Alex, vielen Dank für dieses Gedicht, das die Skulptur #24 Dschungel in so wunderbarer Weise beschreibt – ich mag es sehr!“

 

#24 Dschungel

… ganz nah! Pittoreske Dschungelpflanzen, wilde Katzen, geheimnisvolle Schlangen.

Weitere Bilder, Größen- und Materialangaben sowie Erwerbsmöglichkeiten zu der Skulptur findest Du in der Detailbeschreibung.

 

In der Praxis Barbara Bauer (Achtsamkeitsbasierte Beratung und Therapie) in München, direkt am Harras, zeigt  Barbara ihre eigenen Bilder und bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit ihre Arbeiten den Patienten und Kursteilnehmern zu präsentieren.

Seit Juni 2019 sind  NATURGESTALTen (Skulpturen von Elke Unkrig) im praxis-atelier Barbara Bauer ausgestellt.

 


Vom 06.10. bis zum 08.10.2023 öffnet das praxis-atelier seine Türen – im Rahmen von „Kunst in Sendling


 

#23 BERGMEDITATION

Die Vögel sind in den Himmel entschwunden,
und nun verflüchtigt sich die letzte Wolke.

Wir sitzen zusammen, der Berg und ich,
bis nur noch der Berg bleibt.
(Li Po)

#20 PERSPEKTIVWECHSEL

Out of the box….

Jeder Perspektivwechsel eröffnet uns neue Möglichkeiten.
Jeder Perspektivwechsel zeigt uns unerwartete Ansichten und Formen.

#19 WASSERFARBEN

…das Wasser als Maler

Das Element Wasser, in seinen wechselnden Erscheinungsformen, inspiriert Künstler immer wieder aufs Neue.  Anders bei dieser Skulptur, bei der das Wasser selbst Maler und Farbengeber war.


Vom 06.10. bis zum 08.10.2023 öffnet das praxis-atelier  seine Türen –  im Rahmen von „Kunst in Sendling„,…dann mit noch weiteren Skulpturen!

Öffnungszeiten Kunst in Sendling:
Freitag, 06.10.20123: 18-22 Uhr
Samstag, 07.10.2023: 14-22 Uhr
Sonntag, 08.10.2023: 12-18 Uhr


Die Rohmaterialien begegnen mir auf meinen Streifzügen in und durch die Natur. Und genau da, unter freiem Himmel, arbeite ich auch am liebsten an den Skulpturen.

Mit meinem Werkzeugkoffer in dem ich die wichtigsten Werkzeuge und Utensilien verstaut habe und einer Kabeltrommel bin ich mobil und kann mir schöne Arbeitsplätze unter freiem Himmel suchen.

 

Werden die Werkstücks größer oder erfordert der Bearbeitungsschritt „festen Untergrund“, einen Schraubstock oder den Einsatz von schwererem Werkzeug kommt meine mobile Werkbank zum Einsatz. Ausgerüstet mit feststellbaren Rädern kann ich sie aus der Werkstatt nach draußen schieben und mir, je nach Wetter und Jahreszeit, einen schönen sonnigen oder schattigen Arbeitsplatz suchen.

 

Da es bei der Erstellung der NATURGESTALTen mitunter sehr, sehr staubig und schmutzig zugeht, haben meine Outdoor-Arbeitsplätze noch ganz praktische und umweltfreundliche Aspekte: Sie sparen Putzarbeiten in der Werkstatt (das ist sehr praktisch und freut mich 🙂 … ) und sie machen eine Absauganlage in meiner Werkstatt überflüssig, die wiederum Strom verbraucht und Lärm verursacht (…und darüber freut sich die Umwelt) 🙂

 

Eine Bildergeschichte vom Rohmaterial bis zur fertigen Skulptur und noch ein wenig mehr …

Das Material für diese Skulptur stammt aus dem Wald in der Näher meiner kleinen Werksatt am Rande der Mangfall. Leider ist auch in diesem Wald das Eschensterben überall zu beobachten. Von einem aufgrund der Eschenfäule gefallenen Baum stammt das Rohmaterial für die NATURGESTALT #13 Waldblume.

Die folgende Bildergeschichte erzählt die Geschichte der Waldblume – vom Rohmaterial bis zur fertige Skulptur und weiter bis zur neuen Heimat. Schön warm und trocken steht sie da und doch irgendwie draußen in der Natur.

 

 

#13 Waldblume: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):64,5 cm
Breite (Skulptur / Sockel):17,5 (11,5)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Esche
Erstellungszeitraum: 2017

 

 

Lust auf einen kleinen NATURGESTALT Adventskalender?
Dann schau auf meiner Facebook-Seite vorbei….


 

Ich wünsche allen Besuchern meiner Website:

Eine schöne Weihnachtszeit mit glanzvollen Augenblicken und viel Zeit zum Ausruhen, Genießen und Kräfte sammeln.

Fürs neue Jahr, viel Glück, jede Menge Erfolg, Gelassenheit und vor allem Gesundheit.

Elke Unkrig

 


Oder die Krugs mit der Namensfindung .…

In vielen Fällen ergibt sich der Name meiner Skulpturen aus dem Fundort oder der Situation in der ich das Rohmaterial finde. Die direkte Verbindung zu gegenständlichem steht meist im Hintergrund.

Als ich das Material für die Skulptur #16 in einem Stapel Brennholz im Chiemgau fand, war dies anders.

Das Werkstück erweckte in mir sofort eine Assoziation: das Gefühl der inneren Zerrissenheit, verborgen hinter einer glatten Fassade.

Doch mit jedem Bearbeitungsschritt hin zur fertigen Skulptur veränderte sich mein Blick auf das Werkstück und ich lies meinen Ideen und Gedanken freien Lauf: Die „Innere Zerrissenheit“ wurde zum „ Unterschied zwischen Sein und Schein“, zu Gestalten die sich aneinander schmiegen oder geschmeidig mit dem Wind bewegen…

Unterschiedliche Ideen und Sichtweisen ein und der selben Skulptur. Die Namensfindung war entsprechend schwierig. Ich sollte mich für eine Idee entscheiden; aber für welche?

Der Titel eines alten Volksliedes, neu interpretiert von Konstantin Wecker, nahm mir die Entscheidung ab: Die Gedanken sind frei!

 

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Mehr Informationen

Der perfekte Name für diese Skulptur, die meine Phantasie mit jedem Bearbeitungsschritt wieder ganz neu und in unterschiedlichen Richtungen beflügelt hat.

 

#16 Die Gedanken sind frei: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):45 cm
Breite (Skulptur / Sockel):13 (9)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Buche / Esche
Erstellungszeitraum: 2018

 

Was sind Deine Idee und Gedanken zur NATURGESTAL #16?
Lass sie mich wissen! Ich freue mich drauf; auf meiner Facebookseite oder auch gerne per Email.

 

… wie ein Seil, bei dem sich durch die Verbindung einzelner Kordeln Festigkeit und Flexibilität zu einer faszinierenden Einheit verbinden.

 

 

Kletterfelsen am Limskikanal/Kroatien: Mein Sohn und dessen Freund nahmen sich eine Kletterroute nach der anderen vor und es war schön zu sehen wie viel Spaß sie hatten und wie lustig die beiden waren. Gleichzeitig waren sie aber auch hochkonzentriert bei der Sache, bereiteten sich auf jede Route mit viel Verantwortungsbewusstsein für sich und den anderen vor und gaben jederzeit aufeinander acht: beim Partnercheck, beim Sichern, beim Klettern.

Diese Situation und eine wunderschöne Wurzel einer abgestorbenen Pinie, die ich in dem Klettergebiet fand, waren Inspiration für die NATURGESTALT #14 Einheit und Vertrauen:

 

 

Wie bei einem Seil,

…die einzelnen Kordeln, bilden auch die beiden Jungs bei ihren Kletterprojekten eine faszinierenden Einheit, welche durch tiefes Vertrauen geprägte ist. So erreichen sie gemeinsam ihr Ziel: Das bezwingen immer neuer Kletterwände.

Zurück in der heimischen Werkstatt

…entfernte ich im ersten Schritt alles tote Material, um im zweiten Schritt die beiden Wurzelstränge heraus zu arbeiten. Wegen der sehr kleinen Zwischenräume setzte ich Mini-Fräser, ähnlich wie man sie vom Zahnarzt kennt, ein. Eine weitere Herausforderung sollte aber noch kommen: Der Zusammenbau. Die Wurzel bot keinerlei Auflagefläche um die notwendige Bohrung für das Verbindungsstück zwischen Skulptur und Sockel zu setzen. So musste erste eine Vorrichtung gebaut werden, um das Werkstück auf dem Bohrtisch fixieren und anschließend bohren zu können.

 

 

Wie die Bilder zeigen: Erfindungsgeist, viel Klebeband, Holzbretter und eine Portion handwerkliches „Knoff-hoff“ (Danke Wolfgang!) haben letztendlich zum Ziel geführt.

 

#14 Einheit und Vertrauen: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):40 cm
Breite (Skulptur / Sockel):19 (21)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Pinie / Fichte
Erstellungszeitraum: 2017-2018

 

 

 

Gewidmet ist diese Skulptur meiner Mama. Zum einen, wegen des Fundortes, das Holz stammt aus ihrem Brennholzstapel. Zum anderen und dies soll im Fokus stehen, hat meine Mama, unsere Oma ein unendlich großes Herz für Menschen. Sie hat immer ein offenes Ohr, nimmt jeden wie er ist und schenkt dadurch Selbstvertrauen und neue Kraft. Dabei ist sie immer ehrlich und authentisch. Wie bei den Matrjoschka Püppchen wo man schier endlos immer noch ein Püppchen im Inneren findet, wirst du nicht müde für uns alle da zu sein. Liebe Mama, liebe Oma dafür vielen Dank!

Schon zum Scheitholz gespalten sollte dieses Stück Buchenholz bald den Feuertod sterben. In einem Holzstoß entdeckte ich es. Mir imponierte die Form der Verwucherungen, sie erinnerte mich an die russischen Holzpüppchen.

 

Ich säuberte die Formen im Zentrum des Werkstücks und beließ die Oberfläche in weiten Teilen in der ursprünglichen Beschaffenheit. Die Natur hatte hier mal wieder perfekte Designarbeit geleistet. Die restlichen Flächen befreite ich von der Rinde und schliff die Flächen glatt, um so das Zentrum des Werkstücks noch mehr in den Vordergrund zu rücken.

Auch der schlichte Sockel folgt diesem Konzept, lenkt nicht ab, vielmehr fokussiert er die Aufmerksamkeit auf die Figur im Zentrum.

Wie das Stück Buchenholz der Skulptur, wäre auch der Sockel, welcher ein Überbleibsel von einem Baumhausbau ist, ohne die NATURGESTALTen im Ofenfeuer gelandet.

 

#15 Matrjoschka: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):52 cm
Breite (Skulptur / Sockel):17 (11)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Buche / Fichte
Erstellungszeitraum: 2017 – 2018

 

 

 

Allen Besuchern meiner Website:

Frohe Weihnachten und die besten Wünsche

Glanzvolle Augenblicke, Gesundheit und Gelassenheit,

jede Menge Erfolg, zauberhafte Träume,

ganz viel Glück und ein gutes neues Jahr.

Elke Unkrig

 

Samnaun/Schweiz – hochalpine, herrliche Berglandschaft mit schier unendlich weiten Skipisten und Tourenabfahrten; hier fand diese Skulptur ihren Anfang. Sie erzählt eine Geschichte von Glücksgefühlen, Stolz und dem Erreichen der eigenen Grenzen.

 

Hier, in der wunderschönen tief verschneiten Bergwelt entstand die Idee, die herrlichen Skipisten und Skiwege,  auch im Sommer, dann mit dem Mountainbike zu erkunden.

Mit der Gondel und dem Bike am „Hacken“ geht es auf 2500 m zum Alp Trida Sattel, was schon mal eine rasante und lange Talabfahrt verspricht. Aber erst mal locken herrliche Wege und Trails durch eine atemberaubende Bergwelt.

Einmal verpassten wir einen Abzweig was dazu führte, dass wir geradewegs die Skipiste hochstrampelten. Die Wiesenstücke wurden immer weniger die Steine immer mächtiger, der Anspruch an das fahrerische Können immer Größer, die Luft immer dünner – langsam ging mir die „Puste aus“ und das Vorderrad meines Mountainbikes war, aufgrund der Steigung, irgendwann nicht mehr dazu zu bewegen auf dem Boden zu bleiben. Ein anderes Mal war die Steigung noch stärker  – unfahrbar – sogar das Schieben des Bikes wurde zu einer extrem anstrengenden und schweißtreibenden Angelegenheit – man fragt sich warum mache ich das? Sobald die Schwierigkeit überwunden ist, man Stolz auf das Geschaffte ist und die herrlichen Ausblicke genießen kann,  ist klar warum es sich gelohnt hat.

Die Abfahrt: 1000 Höhenmeter nur  bergab, teils über Schotterwege, teils über  Wiesen und Trails – ein Traum für jeden Mountainbiker! Hätte sich da nicht,  wie der Schweizer so schön sagt, ein technisches Gebrechen an meinem Rad angebahnt. Meine Bremsen quietschten und ruckelten;  jedes Bremsmanöver wurde zu einer unerträglichen Lärmbelästigung und das Vertrauen in meine Bremsen, obwohl (noch) voll funktionsfähig, schrumpfen mit jedem Höhenmeter. Erschöpfung und die Angst die Bremsen könnten Versagen machten sich breit; am liebsten hätte ich aufgegeben.

Heil wieder am Ausgangspunkt angekommen war für mich klar, hier ist eine Grenze erreicht. Hochalpines Gelände – für mich nur noch als Wanderer oder mit den Skiern.

Aber was hat das nun alles mit der Skulptur zu tun?

Ganz einfach:  Ohne diese Erlebnisse wären wir nicht nach Kappl „umgesiedelt“ und hätte auch keine Mountainbike-Tour durchs malerische Paznauntal entlang der Trisanna  gemacht, wo ich bei einer Pause das Stückchen Treibholz fand, das mich sofort an die Touren in Samnaun erinnerte; steil bergauf und steil bergab – genau wie die Graubündener Bergwelt, die Heimat der Steinböcke.

Den (Kalk)stein auf dem der Steinbock thront habe ich ein Jahr später im aufgelassenen Steinbruch von Vrsar/Kroatien gefunden.  Von hier ging der Stein früher nach Venedig, um Paläste, Kirchen und Brücken zu errichten. Heute gibt es hier ein Schule für Bildhauer und manchmal kann man die Künstler im alten Steinbruch bei der Arbeit beobachten.

 

#9 Steinbock: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):34 cm
Breite (Skulptur / Sockel):10 (9,5)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Treibholz aus der Trisanna; Pauznauntal / Kalkstein aus Vrsar/Kroatien
Erstellungszeitraum: 2016-2017