Oder die Krugs mit der Namensfindung .…

In vielen Fällen ergibt sich der Name meiner Skulpturen aus dem Fundort oder der Situation in der ich das Rohmaterial finde. Die direkte Verbindung zu gegenständlichem steht meist im Hintergrund.

Als ich das Material für die Skulptur #16 in einem Stapel Brennholz im Chiemgau fand, war dies anders.

Das Werkstück erweckte in mir sofort eine Assoziation: das Gefühl der inneren Zerrissenheit, verborgen hinter einer glatten Fassade.

Doch mit jedem Bearbeitungsschritt hin zur fertigen Skulptur veränderte sich mein Blick auf das Werkstück und ich lies meinen Ideen und Gedanken freien Lauf: Die „Innere Zerrissenheit“ wurde zum „ Unterschied zwischen Sein und Schein“, zu Gestalten die sich aneinander schmiegen oder geschmeidig mit dem Wind bewegen…

Unterschiedliche Ideen und Sichtweisen ein und der selben Skulptur. Die Namensfindung war entsprechend schwierig. Ich sollte mich für eine Idee entscheiden; aber für welche?

Der Titel eines alten Volksliedes, neu interpretiert von Konstantin Wecker, nahm mir die Entscheidung ab: Die Gedanken sind frei!

 

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Der perfekte Name für diese Skulptur, die meine Phantasie mit jedem Bearbeitungsschritt wieder ganz neu und in unterschiedlichen Richtungen beflügelt hat.

 

#16 Die Gedanken sind frei: Eckdaten

Höhe (inkl. Sockel):45 cm
Breite (Skulptur / Sockel):13 (9)  cm
Material (Skulptur / Sockel):Buche / Esche
Erstellungszeitraum: 2018

 

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